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 Von der Gemeinde vorgehaltene Behälter enthalten oft anderen Müll

Seit 2011 hat die Gemeinde Cölbe nach und nach bei allen Ortsteilen in der Gemarkung Abfallbehälter aufgestellt, in die Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner entsorgen sollen. Ziel ist es, Ärger über die vielen „Tretminen“ am Wegesrand, sowie auf Wiesen und Feldern zu vermeiden. Leider werden die Behälter nicht immer ihrer Bestimmung gemäß genutzt.

An den bekannten Wegen, die gerne zum Ausführen des besten Freundes des Menschen genutzt werden, stehen die „Hundetoiletten“, ausgestattet mit Spendern für Abfalltüten. Diese können zu Beginn des Spaziergangs gezogen werden. Hat der Hund irgendwo in der Gemarkung sein Geschäft verrichtet, kann dieses problemlos und sauber von den Bürgerinnen und Bürgern aufgesammelt und mitgenommen werden. Ist das Ausführen erledigt, können die Beutel dann in die dafür vorgesehenen Abfallbehälter geworfen werden.

Tatsache ist, dass die Abfallbehälter oft überfüllt sind. Und das nicht von den Hinterlassenschaften von Hunden, für die sie gedacht sind, sondern von anderem Unrat. Offensichtlich entsorgen einige Menschen dort unter anderem ihren Hausmüll. Auch komplette Zeitungsgebinde, die Zeitungsausträger wohl nicht in die Briefkästen, wo sie eigentlich landen sollten, verteilt haben, sind zu finden. Und das ist außerordentlich ärgerlich. Nicht nur, weil für den Hundekot dann kein Platz mehr ist, sondern auch, weil die Mitarbeiter des interkommunalen Bauhofs zu oft zur Leerung ausrücken müssen. Und das kostet Geld, das die Gemeinde - und somit der Steuerzahler - bezahlen muß.

Deshalb wäre es schön, wenn alle Hundehalter die Möglichkeit der Entsorgung der Bestimmung gemäß nutzen, alle anderen aber ihren Müll der normalen Mülltrennung zuführen. Dort wird der Müll dann, wie es der normale Weg ist, von der Müllabfuhr regelmäßig abgefahren.