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Das über 33.300 Kilometer lange Streckennetz der Deutschen Bahn führt mancherorts durch bewohntes Gebiet, in Städten und Gemeinden gibt es rund 5.700 Bahnhöfe. Trotz klarer Regeln und Hinweisschilder kommt es an diesen Bahnanlagen, auch in unserer Gemeinde im Ortsteil Bürgeln, leider immer wieder dazu, dass nicht nur Erwachsene durch leichtfertiges Verhalten und Unachtsamkeit ihr Leben und das anderer gefährden, sondern auch Jugendliche und Kinder.

 

 

Um auch unsere jüngsten Bürgerinnen und Bürger frühzeitig auf Gefahren und die Besonderheiten des Bahnbetriebes hinzuweisen, folgt ein Kurzfilm der Deutschen Bahn AG:

 

 

Beim richtige Verhalten in Bahnhöfen und -anlagen sind die Besonderheiten des Bahnbetriebs zu beachten.

Züge können Hindernissen nicht ausweichen.

Aufgrund ihres großen Gewichts haben sie einen sehr langen Bremsweg.

Ein Zug mit Tempo 100 kommt nach dem Einleiten einer sogenannten Gefahrbremsung erst nach rund 1.000 Metern zum Stehen.

Zudem sind moderne Züge unterwegs, die in der Regel erst sehr spät zu hören sind.

Hinzu kommt die hohe Geschwindigkeit: Die ICE etwa fahren auch durch einige Bahnhöfe mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

 

 

Bahn- und Gleisanlagen zu betreten ist verboten und kann mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro belegt werden. Bei einer konkreten Gefährdung des Eisenbahnbetriebs kann ein solcher Eingriff auch als Straftat mit einer Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren geahndet werden. Darüber hinaus können Schadensersatzforderungen der Bahn bzw. Regressforderungen von Reisenden erhoben werden.