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Feuerwehr in Bürgeln erhält Anbau mit größerem Schulungsraum

Auch die Jugendfeuerwehr profitiert durch einen neuen Umkleideraum

feuerwehr buergelnVor mittlerweile 37 Jahren ist das Feuerwehrgerätehaus in der Ohmtalstraße in Bürgeln nach den damaligen Ansprüchen des Jahres 1975 errichtet worden. Inzwischen sind erfreulicherweise sowohl die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr, als auch die Jugendfeuerwehr vor Ort gewachsen, sodass das Gebäude zu klein geworden ist. Für die Fahrzeuge gibt es zwar noch genügend Platz, aber vor allem der Schulungsraum entspricht nicht mehr den Anforderungen für die so wichtige Aus- und Fortbildung, sodass gehandelt werden musste.

 

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140 000 Euro investiert die Gemeinde Cölbe nun in das Feuerwehrgerätehaus. Im hinteren Bereich erhält es einen Anbau, der auf 50 Quadratmetern den neuen Schulungsraum beherbergen wird. Und die Jugendfeuerwehr wird endlich einen eigenen Umkleideraum erhalten. Weil der Neubau an das Außenspielgelände des Kindergartens angrenzt, erhält dieses einen neuen Zuweg um die Feuerwehr herum.
Das Feuerwehrgebäude wird zudem auch energetisch auf den neuesten Stand gebracht und mit einem Wärmeverbundsystem ausgestattet. Die asbesthaltige Dachabdeckung wird entfernt und das Dach mit wärmegedämmtem Aluminiumblech neu eingedeckt. Im November vergangenen Jahres ist mit den Arbeiten begonnen worden. Wegen des milden Winters ist der Rohbau bereits fortgeschritten. Je nach Witterungslage muss die Maßnahme eventuell bis März unterbrochen werden, aber im Sommer soll alles fertig sein und die Bürgelner Feuerwehr ihr neues saniertes und erweitertes Gebäude offiziell übergeben bekommen.


Und bis dahin werden auch die Feuerwehrleute einen nicht unerheblichen Anteil an „ihrem Haus“ gehabt haben, denn sie werden vor allem im Innenbereich beispielsweise bei Installationsarbeiten und im Trockenbau einen großen Teil an Eigenleistung einbringen, was hilft, die Kosten im Rahmen zu halten. Das beweist, dass die örtlichen Wehren, außer Bernsdorf und Schwarzenborn gibt es schließlich in jedem Cölber Ortsteil eine von ihnen, das Ehrenamt im Dorf stärken. Jahr für Jahr zeigt sich das in großem Engagement. Deshalb ist die dezentrale Struktur der Feuerwehr in der Gemeinde auch wichtig und richtig.
Es ist erfreulich, dass Cölbe über leistungsfähige Feuerwehren verfügt, die ihrerseits optimal aufeinander abgestimmt sind. Bei Übungen und im Notfall kann sich jeder überzeugen, dass die Zusammenarbeit hervorragend klappt. Und dass dies auch gemeindeübergreifend der Fall ist, hat im vergangenen Jahr der Großbrand auf dem Gelände einer Verwertungsfirma in Goßfelden bewiesen.
In der Großgemeinde ist durchaus noch Feuerwehrnachwuchs da. Trotzdem ist es, wie andernorts auch, nicht immer leicht, die Tageseinsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten. Um sie zu sichern und zu stärken sind Beitritte zu allen Einsatzabteilungen natürlich immer erwünscht. Und auch die ortsansässigen Unternehmen können ihren Anteil tragen, indem sie ihren Mitarbeitern die Gelegenheit geben, sich in der Feuerwehr zu engagieren, und auch während der Arbeitszeit im Notfall ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu helfen.


Ihr Bürgermeister

Volker Carle