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Bürgeln

Alte Kirche Bürgeln
Bürgeln, Alte Kirche

 

Bürgeln wird erstmals 1273 in einer Urkunde des Stiftes Wetzlar genannt. Im Jahr 1244 gab das reichunmittelbare Stift Wetzlar dem Ritter Andreas von Marburg das "officium villicasionis" in Cölbe auf Lebzeiten gegen einen Jahreszins zu Lehen. Nach dem Tode von Ritter Andreas wurde 1273 sein Sohn Konrad außerdem noch mit der Vogtei zu Bürgeln belehnt, so dass er neben anderen Gütern und Dörfern u. a. auch das ganze Dorf Bürgeln in Besitz hatte. Als Konrad 1134 verstarb, verkaufte das Stift Wetzlar sein "officium villicasionis in Byrgele et in Culbe" als erblichen Besitz mit allen Rechten gegen Zahlung eines Jahreszinses an den Landgrafen von Hessen. Durch diesen Wechsel kam es zu Spannungen mit den bisherigen Lehnsträgern, den Herren von Fleckenbühl. Die Geschichte des Dorfes ist über einige Jahrhunderte, genau von 1273 - 1796, mit dem Adelsgeschlecht derer von Fleckenbühl eng verknüpft.

 

 

Ein Dorf startet durch
Bürgeln - Dorf mit guter Wohnqualität und deultichen Standortvorteilen
Dorf startet durch

Ortsvorsteher Erich Sohn berichtet mit großer Freude, dass die Auftaktveranstaltung am 03.09.2009 mehr als erfolgreich durchgeführt werden konnte. Zu Beginn mussten sogar noch Stühle aus dem Lager hinzugestellt werden, damit die ca. 100 Personen auch einen Sitzplatz finden konnten. Nach einem interessanten und äußerst bildhaften Fachvortrag von Herrn Dippel, Geschäftsführer Handelshaus Consult GmbH, der für ganz konkrete Fragen auch schon während seines Vortrages zur Verfügung stand, schloss sich eine umfangreiche Diskussion an.

Erfreulich war zu berichten, dass es zurzeit in Bürgeln noch möglich sei, freigewordene Häuser zeitnah zu vermarkten und dass der Stand der Geburten dem der 90er Jahre entspricht. Trotzdem muss die Dorfgemeinschaft aktiv dazu beitragen, die Zukunft von Bürgeln weiter zu entwickeln.

In einem weiteren Treffen, welches am 01.10.2009 stattfand, wurde eine so genannte "Zukunftswerkstatt" vorgestellt. Neben dem Thema Grundversorgung wurden auch noch weitere Themenschwerpunkte, wie z. B. Alte Kirche, Ehrenamt, Vermarktung der bestehenden 34 Baulücken, erörtert. Aus dieser Zukunftswerkstatt bildeten sich unter der Moderation von Herrn Dippel dann weitere Arbeitsgruppen.

Über die weiteren Termine und Aktivitäten wird der Ortsbeirat frühzeitig berichten.