Sie befinden sich hier: Begrüßung

Herzlich Willkommen

Bgm Carle


Unser Leitbild ist eine Gemeinde Cölbe (Verwaltung, Bürger und Unternehmen), die bis zum Jahr 2040 eine 100%ige Nutzung der Erneuerbaren Energien anstrebt und gleichzeitig den Maßnahmen für Energieeinsparung und -effizienz einen hohen Stellenwert einräumt. Leuchtturm  ist hier die Nahwärmeversorgung von Schönstadt durch eine von engagierten Bürgern gegründete Genossenschaft.

 

Bernsdorf, Bürgeln, Cölbe, Reddehausen, Schönstadt und Schwarzenborn freuen sich auf Ihren virtuellen Besuch. Die herrliche Landschaft und die verkehrsgünstige Lage sind aber auch Ihre tatsächliche Visite wert. Sie können uns zu Fuß, per Fahrrad, in einem nicht zu großen Boot, mit dem Zug oder Auto – aber auch per Flugzeug erreichen.

Jung und lebendig bleiben wir durch die an uns grenzende Universitätsstadt Marburg. Reges Vereinsleben, unser größter Verein hat über 1.000 Mitglieder, und das offene und freundliche Wesen unserer rd. 7.600 Einwohner werden Sie nach einem Besuch überzeugen. Wohnen und arbeiten in nächster Nähe ist ein weiterer Pluspunkt für Cölbe. Auch hier ist uns eine nachhaltige Entwicklung wichtig.

Für persönliche Informationen steht Ihnen unser Rathaus im alten Bahnhof von Cölbe offen.

Herzliche Grüße

 

Unterschrift Bürgermeister Volker Carle

Volker Carle
Bürgermeister


 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr 2011 war prägt durch die Katastrophe von Fukushima und dem damit verbundenen Umdenken in der Energiepolitik. Nachhaltigkeit findet hier vor Ort – oder überhaupt nicht statt. So sind wir in der Kommunalpolitik besonders gefordert. Unsere Gemeindevertretung hat für Cölbe kürzlich beschlossen, bis 2040 unabhängig von fossilen Brennstoffen zu werden. Spätestens ab diesem Zeitpunkt soll ausschließlich regenerative Energie genutzt werden, die möglichst auch vor Ort produziert wird. In unserer Gemeinde brauchte es nicht erst das Unglück in Japan, um aktiv zu werden. So haben wir schon ein Klimaschutzkonzept der Nordkreiskommunen und im nächsten Jahr auch eine Klimaschutzbeauftragte, die unsere Gemeinde und Sie auf diesem Weg unterstützen wird. Aber auch unsere Bürger sind schon aktiv geworden und die Nahwärmegenossenschaft in Schönstadt wird fast den ganzen Ort mit nachhaltiger Wärme versorgen. Respekt vor dieser enormen Leistung. Schön, dass wir dieses Projekt mit einer Bürgschaft von 3 Mio. Euro unterstützen können. Bürgersolaranlagen auf Gemeindedächern, echter Ökostrom für unsere Liegenschaften und moderne Lichtkonzepte, z.B. in der Sporthalle Cölbe, runden das Bild ab.
Ein weiteres wichtiges Thema ist das Älterwerden unserer Dorfgemeinschaft. Der so genannte demografische Wandel fordert uns, verstärkt auf die älteren Generationen zu- und einzugehen. Ein wichtiger Schritt in Cölbe war die Schaffung unseres Generationennetzwerks, bei dem Frau Sabine von Aschwege-Vießmann uns aktiv unterstützt.

Innen- vor Außenentwicklung muss die Prämisse sein, damit unsere Ortskerne als Mittelpunkte des dörflichen Lebens erhalten bleiben. Leerstand und Verfall alter Bausubstanz können so verhindert werden, und die Ortslagen bleiben für die Menschen attraktiv. In den Erhalt der Infrastruktur in allen Ortsteilen hat die Gemeinde auch in diesem Jahr wieder viel investiert. Nicht immer sind es die teuersten Maßnahmen und nicht immer sind sie auf den ersten Blick sichtbar, aber allzeit sind sie ein wichtiger Beitrag kommunaler Aktivität für die Dorfgemeinschaft. Ein gutes Beispiel ist die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in Schönstadt durch die Erneuerung des Absatzbeckens der Pumpstation in der Nähe des Brunnens. In Schwarzenborn ist die nachhaltige Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses gelungen, indem das undichte Flachdach im Bereich von Geräteraum und Haupteingang durch ein flachgeneigtes Dach ersetzt wurde.

Ein großes Projekt steht in Reddehausen vor der Fertigstellung. Auch hier helfen engagierte Bürgerinnen und Bürger tatkräftig mit: Der Lindenhof wird saniert und die Dorfgemeinschaft bekommt mit dem Anbau einen neuen, schönen Versammlungsraum. Eine für die Sicherheit der Menschen ganz wichtige Maßnahme wurde in Cölbe umgesetzt. Auf dem Gelände der ehemaligen Diskothek PAF wurde eine 200 Kubikmeter fassende Löschwasserzisterne errichtet.

Auch der Erhalt von Denkmälern spielt für die Gemeinschaft eine wichtige Rolle. Und deshalb hat die Gemeinde gehandelt, um die vom Einsturz bedrohte ehemalige Ohm-Brücke bei Bürgeln zu erhalten. Die Bögen wurden verfüllt und so ist das historische Bauwerk wieder begehbar. Selbst im kleinsten Ortsteil der Großgemeinde hat sich 2011 etwas getan. Hier hat der dortige Verein auf seinem Gelände eine neue Maschinenhalle mit Lagerflächen und Sozialräumen gebaut.

Neben Fukushima hält uns die Finanzkrise im Würgegriff und lässt mit Sorge in die Zukunft blicken. Aber die positive Entwicklung Cölbes wird weitergehen. Unsere heimischen Firmen haben tatkräftig investiert und Arbeitsplätze geschaffen. Hoffentlich kann auch die Krise in der Solarbranche überwunden werden. Wir brauchen unseren heimischen Vorreiter mit seinem frischen und innovativen Geist. Trotz angespannter Gemeindefinanzen muss auch zukünftig investiert werden, und zwar in nachhaltige Entwicklungen. Hiervon werden auch die kommenden Generationen profitieren. Deshalb ist es auch in Ordnung, wenn nötig, neue Kredite aufzunehmen. Allerdings, und das ist ebenso wichtig und muss von der Politik bedacht werden: Nicht alles ist erforderlich und nicht jeder Wunsch ist erfüllbar. Für unsere Ansprüche dürfen wir zukünftige Generationen nicht durch die Übernahme von unseren Schulden über die Maße belasten. Wir müssen daher unsere Finanzen kritisch darauf überprüfen, ob wir heute auch all das bezahlen, was wir jetzt verbrauchen.

Zuversicht geben uns die vielfältigen Vereine und Initiativen, die jederzeit bereit sind anzupacken und unser Gemeinwesen hierdurch lebenswert zu machen. Dank an alle Akteure. Jeden namentlich zu benennen, würde den Rahmen unseres Mitteilungsblattes sprengen.

Besonders möchte ich hier aber unseren Feuerwehrkameradinnen und –kameraden danke sagen. Euer beständiges ehrenamtliches Engagement ist für die Allgemeinheit 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr da.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich wünsche Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest im Kreise von lieben Menschen und einen guten Rutsch in ein hoffentlich sorgenfreies und gesundes neues Jahr.



Ihr Bürgermeister

Volker Carle

 

 

Mayor for Peace
Mayor for Peace