Etwas melden

Die Plattfischart wurde gemeinsam vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) zum Fisch des Jahres 2017 gewählt.

Die Flunder ist ein ausgesprochen wanderfreudiger Fisch, der als Jungfisch teilweise vom Meer in die Flüsse einschwimmt. „Mit der Flunder als Fisch des Jahres 2017 wollen wir gemeinsam darauf aufmerksam machen, dass die Meere und Flüsse untrennbare Lebensräume darstellen und vielen Fischarten durch Querbauwerke wie zum Beispiel Wehre die natürlichen Wandermöglichkeiten genommen werden“, so die Präsidentinnen des DAFV, Dr. Christel Happach-Kasan und des BfN, Prof. Dr. Beate Jessel, in einer gemeinsamen Erklärung. Zudem werde mit der Wahl auf die Verschmutzung der Lebensräume in Küstennähe, die Gefahr von Überfischung durch die Berufsfischerei und die Gefährdung durch Ausbaggerung der Flüsse hingewiesen, so die Expertinnen weiter. Denn von den Veränderungen der Lebensräume durch Ufer- und Querverbauungen, Regulierungsmaßnahmen oder Schadstoffbelastungen ist nicht nur die Flunder, sondern sind auch viele andere Fischarten und aquatische Lebewesen betroffen.

 

Foto: Mario Merkel

Die Flunder ist primär eine marine Fischart, die entlang der gesamten europäischen Küsten verbreitet ist. Sie ist nachtaktiv und gräbt sich tagsüber in Sand, Schlamm oder Schlick ein, sodass nur die Augen herausschauen. Sie frisst im marinen Bereich überwiegend Asseln, Würmer und Weichtiere, im Süßwasser Zuckmücken- und andere Insektenlarven. Zum Laichen wandern Flundern in tiefere Meeresgewässer, wo sie von Januar bis Juni ablaichen. Die erwachsenen Tiere verbleiben anschließend im Salzwasser und kehren nicht in Brackwasser- und Süßwasser-Habitate zurück.

Die Larven leben anfangs im Freiwasser und verdriften mit der Strömung an die Küsten. Ein Teil davon beginnt später in die Flüsse einzuwandern. Die Umwandlung in einen Plattfisch erfolgt bei einer Larvenlänge von etwa sieben bis zehn Millimeter. Die Augen wandern dann auf eine Seite des Körpers, bei der Flunder zu zwei Dritteln aller Exemplare auf die rechte Körperseite. Erst nach der Vollendung zum ungefähr 1 cm großen Plattfisch gehen die Tiere vollständig zum Bodenleben über.

 Foto: Mario Merkel

Der Körper der Flunder ist seitlich abgeflacht und asymmetrisch aufgebaut, da beide Augen auf der gleichen Körperseite liegen. Flundern werden 20 bis 30 Zentimeter lang und haben ein durchschnittliches Gewicht von ca. 300 Gramm. In Ausnahmefällen werden sie bis zu 50 Zentimeter lang bei einem Gewicht von zwei bis drei Kilogramm. Eine Flunder kann bis zu 20 Jahre alt werden.

Von anderen Plattfischen wie Scholle oder Kliesche unterscheidet sich die Flunder durch ihre raue Haut, die sich beim darüberstreichen anfühlt wie Schmirgelpapier. Wenn man in einem Fluss auf einen Plattfisch trifft, handelt es sich immer um eine Flunder, denn nur dieser Plattfischart ist es möglich im Süßwasser zu überleben.

Die Flunder ist zwar nicht akut bestandsgefährdet, aber in den Fließgewässern findet man sie flussaufwärts nur noch bis zur ersten Querverbauung, da geeignete Fischaufstiegseinrichtungen meist fehlen.

In früheren Zeiten sind einzelne Flundern zur Nahrungssuche sogar mehrere hundert Kilometer weit in die Flüsse aufgestiegen. Aufgrund der Wasserverschmutzung waren lange Zeit keine Flundern mehr in den Flüssen zu finden. Mittlerweile werden jedoch wieder vereinzelt Flundern in den Flüssen beobachtet, im Rhein tritt sie seit Ende der 1980er Jahre regelmäßig auf.

Gemeinsame PM des Deutschen Angelfischerverbandes (DAFV), des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN)

Mit 90 Jahren noch im Laden aktiv

 Foto: hessenschau, März 2017

Auch wir sind stolz auf die Cölber Bürgerin Elfriede Ruppersberg, die mit ihren 90 Jahren noch stets im Verkauf des seit 1910 bestehenden Kornhauses anzutreffen ist. Sehen Sie hier das Video der Hessenschau vom 9. März 2017

 

Wir sind sehr betroffen von dem verheerenden Erdbeben in Nepal und hoffen auf Ihre Hilfsbereitschaft.

 

Information: www.tagesschau.de

 

Aktion Deutschland Hilft und Bündnis Entwicklung Hilft

rufen mit folgendem Konto gemeinsam zu Spenden auf:Empfänger ADH & BEH
Commerzbank
IBAN DE53 200 400 600 200 400 600
Stichwort ARD: "Erdbeben Nepal"
BIC COBADEFFXXX
www.spendenkonto-nothilfe.de

 

Entlaufen ist das schwarz-weiße Schweinchen links

Bei einem Zwischenstopp auf dem Rastplatz in Richtung Müchhausen ist das kleine schwarz-weiße Schweinchen entkommen und über die Lahn in Richtung Cölbe geschwommen.

Wer es sieht, gefunden oder gefangen hat, möge sich bitte bei Matthias Hausdorf, 0176-61487272, melden.

 

 

 

Am 7. März haben sich zwei Störche in Cölbe niedergelassen - einer auf der evangelischen Kirche und einer auf der ehemaligen Gemeindeverwaltung am Heuberg.

Am 7. März haben sich zwei Störche in Cölbe niedergelassen - einer auf der evangelischen Kirche und einer auf der ehemaligen Gemeindeverwaltung am Heuberg.

Beim nächsten Glocklenschlag waren sie bereits verschwunden. aber Herrn Steffen Rödiger ist der einmalige Schnappschuss von dem Storch auf der evangelischen Kirche gelungen.

 Die wechselvolle Geschichte der Alten Ohmbrücke in Bürgeln Foto aus dem Jahr 1936 - Ohm fließt untendurch

 

 1936 - Ohm fließt unter der Brücke

Die alte Ohmbrücke in Bürgeln war im 18. Jahrhundert sehr bedeutsam: erbaut 1778 unter dem Landgrafen Friedrich II. stand sie an einem wichtigen Posten der alten Straße Marburg-Kassel und diente als Übergang aus dem katholischen Mainzischen und als Zollstation. Sie trägt das Wappen des Landgrafen und war damit nach der 1. hessischen Denkmalschutzverordnung aus dem Jahr 1780 streng geschützt.

Im Jahr 1955 wurde beschlossen, zur Verhinderung von Sommerhochwassern die Ohm und ihre Nebenflüsse und Altarme so auszubauen, dass Überschwemmungen in diesem Gebiet unwahrscheinlich werden. Das Ohmrückhaltebecken wurde geschaffen und der Lauf der Ohm in das jetzige Bett verlegt.

 

Zustand vor 1993 - eingegraben

Da durch diese Maßnahmen Gelände verloren ging, wurde den entsprechenden Grundstücksinhabern ein Flächenausgleich durch die Verfüllung des bisherigen Beckens geboten. Hierbei wurde die Brücke aus Kostengründen eingegraben, obwohl es die Anregung eines Marburger Historikers gab, eine Ohmschlinge so zu erhalten, dass die Brücke in einem „natürlichen Umfeld“ stehenbleiben könnte. So wurde die Brücke zu einer „Soda“-Brücke, also einer Brücke, die einfach nur so da steht.

Zustand nach 1993 - ausgegraben

Geschenk an den Hessenpark?

Im September 1980 fragte die Hessenpark-GmbH an, ob sie die Brücke abbauen und auf dem Hessenparkgelände wieder aufbauen könnte. Sowohl der Bürgelner Ortsbeirat wie auch die Gemeindevertretung waren bereit, die Brücke kostenlos abzugeben, um den damals schon kostspieligen Erhaltungsmaßnahmen zu entgehen, die Abgabe an den Hessenpark scheiterte  jedoch am Einspruch der Denkmalbehörde, die auch einen Zuschuss von 20% für eine Sanierung im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in Aussicht stellte. Sie erklärte die Bücke 1982 zu einem verkehrsgeschichtlich bedeutsamen Objekt des nordhessischen Raumes, das bei einer Versetzung in den Hessenpark nur noch seine technische  Bedeutung als „sauber gefügter Haustein-Gewölbebrückenbau“ behalten würde.

Im Jahr 1984 gab es im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens Cölbe/Bürgeln die Chance, die Arbeiten zur Erhaltung der Brücke ohne Kosten für die Gemeinde durchführen zu lassen. Sie wurde in die Maßnahmen  zur Schaffung eines neuen Freizeitraumes mit Sportplatz und Grillhütte einbezogen. Die Kosten waren jedoch erheblich, und letztendlich war das Geld dafür dann doch weder beim Kreis noch bei der Gemeinde  vorhanden.

1993 wurde die Brücke ausgegraben, um sie zu begutachten und die Pläne für eine Umgestaltung des Geländes als parkähnlicher Erholungsraum mit einer Wasserfläche aus Grundwasser  unter der Brücke voranzutreiben.

Das ist ein Zustand, an den sich viele noch gut erinnern können. Leider ergab die Begutachtung wiederum einen Sanierungsbedarf mit hohen Kosten. Eine Sanierung schien nicht wirklich sinnvoll, so dass das Bauwerk nun in einer Grube mit relativ steilen Böschungen stand. Das ist ein Zustand, an den sich viele noch gut erinnern können, er dauerte immerhin bis zum Jahr 2010 an.

Leider war die Bücke 2010 dann so baufällig, dass dringen Handlungsbedarf geboten war: ein Längsriss durchzog die Brücke, sie war akut einsturzgefährdet.

Längsriss der Alten Ohmbrücke

Zunächst wurde die Brücke daher mit einem Gitter gesichert. Später wurden auf Vorschlag des beteiligten Ingenieurbüros die Brückenbögen mit Sand verfüllt. Diese Maßnahme schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: die Brücke ist sicher und muss nicht aufwendig saniert werden, dazu bleibt sie aber erhalten und könnte von späteren, geschichtsinteressierten und wohlhabenderen Generationen ohne Schaden wieder freigestellt werden.

heutiger Zustand der Brücke - eingegraben

Einige Zentimeter unter der Grasnabe, die derzeit den Brückenboden begrünt, befindet sich noch zu etwa 70 Prozent das alte Sandsteinpflaster. Schön wäre es, wenn sich in Bürgeln eine Initiativgruppe von Bürgerinnen und Bürgern finden würde, die sich die Wiederherstellung sprich Neuverlegung des Pflasters zur Aufgabe machen würde. Die fehlenden Steine würden selbstverständlich von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Pflaster unter der Grasnabe


 

 

Quelle: Akte „Alte Ohmbrücke“

 

Frank Adelhelm nimmt mit seinem Beitrat "autumn| red water" an dem Europäischen Filmfestival von Nikon teil. Das Theam ist "Eine andere Perspektive". Gezeigt wird die Reise eines Ahornblattes durch das Rote Wasser in Schönstadt.

Hier  geht es zu dem schönen und originellen Film, für den auch abgestimmt werden kann.

 

 

 

Entsorgung von rund 3.000 Tonnen illegalem Müll

Leere Flaschen, Dosen und Verpackungsmüll liegen am Fahrbahnrand, teilweise achtlos aus dem fahrenden Auto geworfen. Die Bilanz eines Jahres: Rund 3.000 Tonnen Müll lagern illegal an Hessen Straßen. Um diese davon zu befreien, startet Hessen Mobil in den kommenden Wochen flächendeckend mit der jährlichen Grundreinigung von Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Neben Fahrbahnrändern, Mittelstreifen und Anschlussstellen säubern die 60 Straßen- und Autobahnmeistereien auch Rampen, Parkplätze, Rastanlagen und Entwässerungskanäle. Was die Kehrmaschinen nicht schaffen, findet händisch per Müllzange den Weg in die Tonne. Der Zeitaufwand für die Entsorgung der unerlaubten Abfälle ist immens: Allein in 2013 hat Hessen Mobil rund 35.000 Arbeitsstunden geleistet, um Hessens Straßen zu entmüllen. Hinzu kommen noch rund zwei Millionen Euro Kosten für die Beauftragung von Fachfirmen sowie die allgemeine Abfallentsorgung.

"Im Vergleich zu den Vorjahren stellen wir sogar einen leichten Anstieg bei der illegalen Müllentsorgung an Hessens Straßen fest. Neben Verpackungsmüll beseitigen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch ausgesonderte Elektrogeräte, Autoteile, Möbel und Sondermüll", erklärt Burkhard Vieth, Präsident von Hessen Mobil. "Der enorme Zeit- und Kostenaufwand wäre vermeidbar, wenn alle Verkehrsteilnehmer ihre Abfälle ordnungsgemäß entsorgen würden. Ich möchte daher ausdrücklich an das Umwelt- und Kostenbewusstsein der Verkehrsteilnehmer appellieren."

Zusätzlich zur jährlich stattfindenden Großputzaktion sind die Autobahn- und Straßenmeistereien auch ganzjährig im Rahmen ihrer Streckenkontrollen im Einsatz, um Hessens Straßen weitestgehend vom Müll zu befreien.

Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmer in den kommenden Wochen besonders aufmerksam zu fahren, um die Mitarbeiter der Autobahn- und Straßenmeistereien sowie aller beauftragten Fachfirmen, die sich während der Sammelaktion im unmittelbaren Straßenraum aufhalten, nicht zu gefährden.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de




Pressekontakt:
Simone Reus

 

 

 Das Hühnernhaus bietet Platz für 7 Hühner

Mitten im Ortskern von Cölbe steht ein kleines Hühnerhaus. Rund sieben Hühner haben hier ihr Zuhause und ein Hühnerhof sowie ein Obstgarten sind ihr Auslauf. Drei befreundete Nachbarn hatten die Idee, gemeinsam Hühner zu halten. Ein kleiner Stall war schon vorhanden, Platz auch und so schritt man zur Tat. Jetzt nenne sie 7 Hühner ihr eigen und schauen gemeinsam, ob sie genug Futter haben, morgens raus ins Freie kommen und abends im Stall wieder Schutz für die Nacht finden.

Der Lohn sind 3-4 Eier täglich frisch aus dem Nest und vom eigenen Huhn schmeckt das Frühstücksei selbstverständlich noch mal so gut. Hin und wieder wird es dann auch noch einen Suppenhuhn geben.

Zwei weitere Familien in der Nachbarschaft fanden das eine gute Idee und halten jetzt auch Hühner im eigenen Garten.

Wer Interesse hat, kann sich im Web informieren unter www.huehner-haltung.de oder auch ein schlaues Buch lesen z.B. „Hühner halten im Garten – Der Weg zum eigenen Bio-Ei“, BLV-Verlag. 14,99 €

Thomas Rotarius / 4.01.14

 

Die Fotografin dieser Bilder, Frau Rau, lebte von 1973 bis 1982 in Reddehausen.

Reddehausen hatte seinerzeit ca. 380 Einwohner, es gab einen Gemischtwarenhandel, zwei Gastwirtschaften, eine Schmiede, einen Schuster, einen Kirchsaal, einen von der Volkshochschule eingerichteten Kindergarten und einen Jugendclub.

Von allen diesen Einrichtungen existiert nur noch der Kirchsaal. Acht Landwirte lebten von der Bewirtschaftung ihrer Höfe, sechs davon gingen neben ihrer Landwirtschaft noch einem Beruf nach.

Das Freilichtmuseum Hessenpark hatte bereits  im Jahr 2011 eine Ausstellung mit den Bilder von Frau Rau. Zur Einweihung des Lindenhofs, am 1. April 2012, war Frau Rau hier in Reddehausen und stellte uns viele Bilder aus dieser Ausstellung zur Verfügung. Verschiedene Bilder werden immer wieder hier im Versammlungsraum Lindenhof ausgestellt.

 Hufbeschlag

Das Freilichtmuseum Hessenpark gab dann Ende 2012 dieses Buch heraus, welches für Reddehausen und die Region Marburger Land ein wahrer Schatz ist.

Wir Reddehäuser sind natürlich besonders angetan von den vielen Bildern aus unserm  Ort und freuen uns mit Frau Rau über die Veröffentlichung dieses Bildbandes.

Verlagstext:

Freilichtmuseum Hessenpark bringt Bildband mit Fotos von Ruth Rau heraus


Völlig fasziniert von den Überresten des vorindustriellen bäuerlichen Lebens reist die Amateurfotografin Ruth Rau in den Jahren um 1980 mit ihrer Nikon Spiegelreflexkamera durch einige Dörfer im alten Landkreis Marburg. Sie nimmt Menschen und Tiere bei der Feldarbeit, Handwerker in ihren Werkstätten, Frauen in Tracht beim Brotbacken oder bei den Vorbereitungen zum Fronleichnamstag auf. Im vorliegenden Bildband sind 86 ihrer lebensnahen Aufnahmen aus Reddehausen, Mardorf, Roßdorf, Großseelheim und Ginseldorf versammelt.
Anders als viele Zeitgenossen, welche zu jener Zeit die verschwindende dörfliche Arbeits- und Feiertagswelt dokumentieren, hält Ruth Rau auch die Zeichen des Fortschritts fest. Das Nebeneinander von Moderne und Tradition, welches sie nicht selten in ihren Bildern einfängt, zeigt sich besonders deutlich in den Fotos zur Feldbearbeitung. Da ist im Hintergrund bereits der Schlepper, der Mähdrescher, die Sämaschine zu sehen. Der Stolz auf den Fortschritt gehört eben auch zum dörflichen Leben um 1980. Ruth Rau legt in ihrem Bildband eine Sammlung einzigartiger Zeitdokumente vor, weil sie weil sie das Vergehende festhält und dabei die Modernisierung nicht ausblendet.


Zwischen Tradition und Moderne. Dorfleben im Marburger Land um 1980. Fotografien von Ruth Rau. Herausgegeben von der Freilichtmuseum Hessenpark GmbH Erschienen im Cocon Verlag Hanau 2012, Hardcover, 96 Seiten,
84 Schwarz-Weiß-Abbildungen ISBN: ISBN 978-3-86413-238-4, 14,90 €

Eineige Exemplare sind auch bei Frau Otto erhältlich.

 

nämlich mitten in Cölbe. Und sie bringen sogar einen erheblichen Ertrag, in einem Jahr wurden 68 reife,aromatische Zitronen von hervorragender Qualität geernet. Und was tut man nun mit 68 Zitronen? Man bereitet Limoncello zu, italienischen Zitronenlikör, nach dem Orginalrezept einer Cölber Resaturantbetreiberin aus Sardinien.

Wer das jetzt nachmachen möchte, der braucht ein wenig Geduld: das Bäumchen wurde vor 40 Jahren aus einem Kern gezogen. Im Alter von 10 Jahren blühte es zum ersten Mal. Den Winter verbringt der Zitronenbaum in einem kühlen Wintergarten, den Sommer im Freien. Unter diesen günstigen Bedingungen ist bei guter Pflege auch in Cölbe eine gute Zitronenernte möglich.

zitronenbaum k

Fotos von dem Bäumchen kursieren auch in Sardinien: als Beweis, dass es in Cölbe doch nicht nur kalt ist...