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Mit dem Solarkataster der Gemeinde Cölbe erfahren Hausbesitzer mit wenigen Klicks, ob sich ihre Dachfläche für Fotovoltaik oder Solarthermie eignet.

Auf der rechten Seite des Solarkatasters finden Sie anwählbare Kästchen, mit denen Sie einstellen können, welche Ansicht angezeigt wird: Einstrahlungsanalyse, Eignung für Photovoltaik oder Eignung für Solarthermie. Oben könne Sie ihren Ortsteil vorwählen. Wenn Sie ein Gebäude ausgewählt haben, bekommen Sie eine beispielhafte Wirtschaftlichkeitsberechnung, deren Werte bitte überprüft werden müssen und die selbstverständlich keine rechtliche Verbindlichkeit hat. Einzelheiten zur Methode können Sie unten nachlesen.

Probieren Sie ruhig alles aus! Sie können nichts falsch machen, nur neue Erkenntnisse gewinnen!

Datengrundlage
Grundlage der Solarpotenzialanalyse ist ein hochgenaues Oberflächenmodell, welches für die Gemeinde Cölbe mit ca. 68km² von der GeoContent GmbH im Sommer 2011 erfasst und gerechnet wurden.
Zur gebäudegenauen Abgrenzug der Solarpotenzialanalyse wurde der amtliche Gebäudedatenbestand durch die Gemeinde Cölbe zur Verfügung gestellt.


Einstrahlungsanalysen
Über eine Ganzjahreseinstrahlungsanalyse, berechnet im Stundenrythmus des Sonnenstandes über das Jahr, ist es möglich die Jahressumme der solaren Einstrahlung genau zu ermitteln.
Über die direkte Einstrahlung wird die Abschattung errechnet. Starke Minderung der direkten Einstrahlung deutet auf stark abgeschattete Bereiche hin. Diese können durch Bäume, angrenzende Gebäude oder durch Dachaufbauten verursacht werden. Abschattungen mindern die solare Einstrahlung und fließen in die Solarpotenzialberechnung mit ein. Die Einstrahlungsanalyse wird anhand von örtlichen Strahlungsdaten an lokale Verhältnisse angepasst. Für jede Dachfläche wird der tatsächliche Einstrahlungswert errechnet.


Zu Grunde gelegt wird der Globalstrahlungswert für Cölbe im 20 jährigen Mittel (1422,6kWh/m2a) der auf eine horizontale Fläche auftrifft. Für solarenergetische Nutzung geeignete Flächen werden ab einem prozentualen Einstrahlungsanteil von 70 % für thermische Nutzung und 75 % für die PV-Nutzung der möglichen Solarstrahlung ausgewiesen.


Modulwirkungsgrad
Für die Berechnung des potenziell zu erwirtschaftenden Stromertrags wurde der Wirkungsgrad von PV-Modulen bei monokristallinen Anlagen auf 15 % sowie bei Anlagen mit Dünnschichtmodulen auf 9% festgelegt.

CO2-Einsparung
Die Berechnung basiert auf einem CO2 Äquivalent Wert von 0,633 kg/kWh. Berücksichtigt wurde die produktionsbedingte CO2 Emission, die nach Gemis 4.6 für monokristalline Anlagen bei 0,135 kg/kWh liegt. Demnach wurde die CO2 Einsparung für eine Anlage mit 15 % Wirkungsgrad mit 0,498 kg/kWh berechnet. Die Ergebnisse der Stromertragsberechnung bilden die Grundlage für die mögliche CO2 Einsparung.

kWp-Leistung
Für die als Nennleistung von Photovoltaikanlagen bezeichnete Kilowatt-Leistung wurden 7,7 m²/kWp bei monokristallinen Anlagen sowie 10,8 m²/kWp bei Dünnschichtmodulen zu Grunde gelegt.

Potenzialermittlung und Eignungsklassifizierung
Das Ergebnis weist die Flächen aus, die ein Solarenergiepotenzial von 100 % bis 75 % der maximalen Einstrahlungsenergie in Cölbe aufweisen